Leistungsangebot
Gesundheitsprophylaxe (Impfberatung, Impfungen entsprechend der STIKO VET
Zu den bekanntesten Impfungen beim Hund zählen die Impfung gegen Staupe, Hepatitis, Parainfluenza, Parvovirose, Leptospirose und Tollwut, die sog. 6fach Impfung. Aber auch gegen Borreliose oder das canine Herpesvirus kann man bei entsprechender Notwendigkeit impfen.
Bei der Katze zählen Impfungen gegen Tollwut, Panleukopenie oder das Feline Leukosevirus zu den am häufigsten verabreichen Impfungen.
Bei Frettchen sind Impfungen gegen Staupe und Tollwut, bei Kaninchen gegen Myxomatose und RHD(Rabbit Haemorrhagic Disease) auf dem Markt.
Wir beraten Sie gern, welche Impfungen für ihr Tier sinnvoll sind für den bestmöglichen Schutz und orientieren uns dabei an den aktualisierten Impfempfehlungen der StIKo Vet vom 01.03.2023.
Parasitenprophylaxe und -bekämpfung
Man unterscheidet in Ekto-(von außen) und Endo-(von innen) Parasiten. Hierzu zählen zum Beispiel Zecken, Flöhe oder auch Band-und Spulwürmer. Da alle dieser unerwünschten Besucher entweder Erkrankungen auslösen oder zumindest das Wohlbefinden beeinträchtigen, empfiehlt sich eine prophylaktische Behandlung oder eine regelmäßige Untersuchung, um einen Befall schnellstmöglich zu erkennen. Umso enger der Kontakt zwischen Tier und Mensch ist, umso wichtiger ist eine schnelle und effiziente Behandlung.
Kennzeichnung mit Mikrochip/Transponder inkl. Auslesen, Ausstellung von EU-Heimtierausweisen
Beim Hund meist schon eine Selbstverständlichkeit doch auch für die Katze bietet ein Mikrochip eine große Sicherheit, egal ob Freigänger oder Stubentiger. Denn jeder Hund und jede Katze kann sich erschrecken und kopflos die Flucht ergreifen. Die etwa reiskorngroßen Mikrochips werden mit einer Kanüle unter die Haut gesetzt, wo sie ein Leben lang reaktionslos verbleiben. Der dort gespeicherte Nummerncode ermöglicht eine schnelle Identifizierung von Fundtieren und somit auch eine schnelle Zusammenführung von Besitzer und Fellnase. (Voraussetzung ist eine (kostenlose) Registrierung bei Tierdatenbanken. Sprechen Sie uns bei Fragen gern an!
WICHTIG: Wollen Sie mit Ihrem Hund oder Ihrer Katze ins Ausland verreisen, MUSS Ihr Tier gechipt sein. Das ist Voraussetzung für die Ausstellung eines EU-Heimtierausweises (blau), den Sie bei uns bekommen. In dem EU-Heimtierausweis wird die Mikrochip-Nummer eingetragen, außerdem auch alle notwendigen Impfungen - die Tollwut-Impfung ist eine Pflichtimpfung für Tiere, die ins Ausland mitgenommen werden sollen.
Achten Sie auf eine rechtzeitige Impfung: Die Tollwut-Impfung muss mindestens 3 Wochen vor dem Reisestart ins Ausland erfolgen.
Check up (Blut, Urin) - praxisinternes Labor
Viele Erkrankungen lassen sich bereits im Anfangsstadium über veränderte Blut- und/oder Urinwerte feststellen (z.B. erhöhte Zuckerwerte im Blut und Urin bei Diabetes). Je eher krankhafte Veränderungen auffallen, um so eher und leichter kann man sie therapieren.
In unserem praxiseigenen Labor bieten wir voll umfassende Blut-, Urin- und Kotuntersuchungen an. Ergebnisse liegen uns nach wenigen Minuten vor.
Für speziellere Indikationen arbeiten wir eng mit unseren externen Laborkollegen zusammen.
Deckzeitpunktbestimmung
Mittels Progesteron-Bestimmung im Blut oder Zellbestimmung der Vaginalschleimhaut lässt sich der optimale Deckzeitpunkt relativ genau eingrenzen. Vorallem bei großen Entfernungen zum "Wunschrüden" oder zum Erzielen möglichst welpenreicher Würfe ist der richtige Zeitpunkt entscheidend.
Betreuung der Hündin/Katze in der Trächtigkeit
Trächtigkeitsultraschall:
Ab frühestens dem 21. Tag nach dem Deckakt, besser jedoch ein paar Tage später, lässt sich per Ultraschall eine Trächtigkeit bei Hund und Katze feststellen. Ebenfalls ist eine erste Einschätzung der Welpenanzahl möglich (ohne Gewähr).
Auch im weiteren Verlauf der Trächtigkeit, der Geburt und natürlich auch in der Welpenzeit sind wir gern Ihr Ansprechpartner.
Allergiediagnostik/Hyposensibilisierung
Zu den typischen Allergiesymptomen zählen je nach Auslöser v. a. Erbrechen /Durchfall, wiederkehrende Ohrentzündungen, Pusteln und Rötungen an den Pfoten sowie Juckreiz.
Durch eine Blutuntersuchung lässt sich bestimmen, ob eine übermäßige Reaktion auf beispielsweise Hausstaubmilben oder verschiedenste Gräser oder Pollen vorliegt. Bei einem positiven Test wird direkt im Anschluss eine individuell auf den Patienten abgestimmte Hyposensibilisierungslösung hergestellt, welche, in regelmäßigen Abständen gespritzt, die Symptome deutlich reduzieren kann.
Beim Vorliegen einer Futtermittelallergie hilft hingegen nur eine Vermeidung der Allergene im Futter. Bei der Zusammenstellung einer geeigneten Diät beraten wir Sie gerne (siehe Futtermittelberatung).
Röntgendiagnostik
Röntgenbilder sind ein wichtiges diagnostisches Hilfsmittel in der Tiermedizin, da unsere Patienten meist ein großes Geheimnis aus ihren Erkrankungen machen.
Ein gebrochenes Bein oder doch nur vertreten? Magen-Darm-Infekt oder doch das Lieblingsspielzeug verschluckt. In den meisten Fällen gelingt ein aussagekräftiges Röntgenbild im Wachzustand oder mit leichter Sedierung und wir können anhand der zusätzlichen Informationen die bestmögliche Therapie für unsere Patienten finden.
In Ergänzung zur Röntgendiagnostik ist auch die Ultraschalldiagnostik in unserer Praxis möglich - siehe Ultraschall Abdomen.
Ultraschall Abdomen
Entweder als alleiniges Diagnosemittel oder in Verbindung mit der Röntgendiagnostik kann der Ultraschall schnell und einfach viele nützliche Informationen über Organe des Bauchraumes (Abdomen) liefern. Egal ob Harnblase, Niere, Leber oder Darm - mittels Ultraschallwellen kann man völlig schmerz- und risikolos Form und Gewebebeschaffenheit bildlich darstellen.
Haupteinsatzgebiete sind z.B. die Abklärung von Harnabsatzbeschwerden (Blasensteine, Blasenentzündungen, ...), Gebärmutterentzündungen (Pyometra), Diagnostik bei Leber- und Nierenerkrankungen sowie die Feststellungen von Trächtigkeiten.
Bei der Ultraschalldiagnostik liegt Ihr Tier auf einer gut gepolsterten Matte auf dem Rücken, möglichst ruhig. Sie als Vertrauensperson können während der Untersuchung die ganze Zeit dabei bleiben. Nur in Ausnahmefällen ist eine leichte Narkose oder Sedierung erforderlich.
Herzultraschall
Futtermittelberatung
Oft kann man schon mit einer Futterumstellung bestimmte Krankheitsbilder abmildern oder ihnen vorbeugen, denn wie beim Menschen spielt die Ernährung eine große Rolle für die Gesundheit. Egal ob Futtermittelallergie, Harnblasensteine oder Übergewicht - wir helfen Ihnen bei der Suche nach dem passenden Futter für Ihr Tier.
Zahnbehandlung in Narkose
Auch Ihr Tier kann an Zahnschmerzen leiden. Woran können Sie schon zuhause Zahnprobleme erkennen: Fressunlust (evtl. nur noch Nassfutter), einseitiges Kauen, vermehrtes Speicheln, Schmerzäußerung beim Fressen, Herausfallen von Futter beim Kauen, starker Maulgeruch. Ursachen können hierfür lockere Zähne, abgebrochene Zähne (z.B. durch Kauen auf Steinen oder Knochen, Traumata), Zahnfleischentzündungen und Zahnstein sein. Auch wenn die Zähne äußerlich gut aussehen, kann sich im Kieferknochen ein ganz anderes Bild zeigen. Hierfür hilft uns die spezielle Zahnröntgendiagnostik weiter. Damit können wir Veränderungen im Kiefer und an den Zahnwurzeln bildlich darstellen, das uns bei der Entscheidung hilft, ob ein Zahn gezogen werden muss oder doch verbleiben kann.
Egal ob die einfache Zahnsteinentfernung oder doch ein größerer chirurgischer Einsatz, Ihr Tier muss dazu in Narkose gelegt werden.
Bei Fragen zu Zahnbehandlungen, Narkoserisiken und der Vorbeugung von Zahnstein u. ä. sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern und finden gemeinsam die beste Möglichkeit für lang erhaltene gesunde Zähne Ihres Lieblings.


